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Die Skalierung von Wärmebehandlungsprozessen von kleinen Laborproben auf größere Forschungschargen ist selten so einfach wie der bloße Wechsel zu einem größeren Behälter. Mit zunehmendem Probenvolumen sinkt die Gleichmäßigkeit der Wärmeübertragung, der Gasaustausch wird schwieriger zu kontrollieren, und die Diskrepanz zwischen der programmierten Ofentemperatur und der tatsächlichen Materialtemperatur wird deutlicher. Darüber hinaus benötigen Forscher ausreichend Innenraum für breitere Quarzschiffchen, größere Keramikkomponenten, Waferträger, Metallbaugruppen und repräsentative Pulverchargen. Genau aufgrund dieser Herausforderungen werden Rohröfen mit großem Durchmesser eingesetzt, wenn herkömmliche 50-mm- oder 80-mm-Modelle die Anforderungen an die Verarbeitungskapazität nicht erfüllen.